Bücherempfehlungen September 2020

 

 

So müde und hellwach | von Susanne Straßer

 

Es ist Schlafenszeit.

Der Igel, der Fuchs, der Esel, der Pelikan, das Krokodil und der Seebär sind so müde. Doch dann muss der Seebär aufs Klo, der Pelikan hat Durst und den Esel juckt‘s im Ohr!

 

Ein lustiges Einschlafbuch für hellwache Kinder und ideal für kleine Kinderhände!

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kleine Spinne Widerlich | von Diana Amft

 

Die kleine Spinne Widerlich macht sich eines Tages auf den Weg, um herauszufinden, warum die Menschen Angst vor ihr haben. Auf ihrer Reise fragt sie viele Freunde und Verwandte um Rat, und jeder hat eine andere Antwort auf ihre Frage. Doch so nach und nach wird der kleinen Spinne eines klar: Man hat nur Angst vor Dingen, die man nicht kennt und nicht versteht. Und dagegen lässt sich etwas tun!

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bleibe hier | von Marco Balzano

 

Trina ist eine junge Lehrerin und lebt in Graun, einem hübschen Bergdorf im Vinschgau. Doch die Zeiten sind hart. Zwischen 1939 und 1943 werden die Leute vor die Wahl gestellt, entweder nach Deutschland auszuwandern oder als Bürger zweiter Klasse in Italien zu bleiben. Trina entscheidet sich für ihr Dorf, ihr Zuhause, obwohl die Faschisten ihr verbieten als Lehrerin tätig zu sein.

Und sie bleibt auch, als nach dem Krieg ihr Dorf einem Stausee weichen soll. Sie leistet Widerstand mit Leib und Seele.

 

Marco Balzano verbindet historische Genauigkeit mit tiefen Emotionen.

 

 

 

 

 

 

 

Wie der Wind und das Meer I von Lilli Beck

 

Bei einem Fliegerangriff in München 1945 verliert Paul seine Familie. In den Trümmern trifft er auf Sarah, die seiner Schwester verblüffend ähnlichsieht. Beide sind allein und beschließen, sich in Zukunft als Geschwister auszugeben. Diese Notlüge wird ihr ganzes Leben weit über die Nachkriegsjahre hinaus bestimmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Erbarmen | von Olsen Adler

 

Carl Mørck, Spezialermittler des Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und sein syrischer Assistenten Hafez el-Assad, ermitteln in ihrem ersten Fall.

 

Der Auftakt der Thrillerreihe wird Dich fesseln und wenn du Lust auf weitere Bände des neuen Ermittlerteams von Olsen Adler bekommst -  komm bei uns vorbei, es warten mehrere Folgen auf Dich!

 

 

 

 

 

 

 

Bücherempfehlungen August 2020

 

Die Schnetts und die Schmoos | von Axel Scheffler und Julia Donaldson

 

Grete ist eine Schnett und Bernd ist ein Schmoo. Beide leben auf dem Stern Sehrsehrfern. Doch niemals, so wird von Oma und Opa gewarnt, dürfen die Schnetts und die Schmoos miteinander spielen. Aber Grete und Bernd kümmert das nicht. Sie lernen sich kennen und verlieben sich.

 

Eine schöne Geschichte mit vielen außerirdischen farbenfrohen Bildern!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tafiti und das verschwundene Geburtstagskind | von Julia Boehme und Julia Ginsbach

 

Tafiti, das Erdmännchen und Pinsel, das Pinselohrschwein gehen zusammen durch dick und dünn.

 

In diesem Abenteuer hat Tafitis kleiner Bruder Tutu Geburtstag. Doch alle scheinen Tutu vergessen zu haben. Er ahnt nicht, dass Tafiti, Pinsel und die anderen heimlich eine Party für ihn vorbereiten! Enttäuscht läuft Tutu davon. Doch als er den Fluss überqueren will, wird sein Boot von der Strömung fortgerissen. Natürlich paddeln Tafiti und Pinsel sofort hinterher, um das Geburtstagskind zu retten!

 

 

 

 

 

 

 

 

Mutters Flucht – Auf den Spuren einer verlorenen Heimat | von Andreas Wunn

 

Rosemarie Wunn (geb 1941) teilt das Schicksal der Banater Schwaben. 1947 gelang ihrer Familie die Flucht aus einem serbischen Lager, das nach Kriegsende errichtet wurde. Ihr Weg führte sie über die „Balkanroute“ nach Deutschland u.a. nach Hohenfurch.

70 Jahre nach der Flucht fährt ihr Sohn Andreas Wunn mit ihr den damaligen Weg zurück in die verlorene Heimat.

Ein anrührendes Buch.

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderlust – Unterwegs auf legendären Wegen | von Robert Klanten und Anja Kouznetsova

 

Auf Moses Spuren in Ägypten, einem Kamelpfad, ein Pilgerweg in Norwegen, der St. Olavsweg, die Alta Via in den Dolomiten, Wege durch, die Schweiz, Island, Marokko, Tansania, Südamerika, Neuseeland und Australien, um nur einige zu nennen, werden in Wort und Bild gezeigt.

 

Gerade jetzt in Corona-Zeiten, in denen wir zu Hause bleiben sollten, lässt uns dieser Bildband von der Vielfalt der Wanderwege rund um die Welt träumen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das lässt sich ändern I von Birgit Vanderbeke

 

Natürlich war Adam Czupek nicht der Richtige für sie. Mit solchen Leuten, die nach Holz und Metall und Arbeit riechen und nichts vom Reden halten, kann man doch nicht sein Leben verbringen. Dachten ihre Eltern. Aber was wussten sie, deren Ehe längst am Ende war, schon von der Liebe, was wussten sie von Adam Czupek? Für ihn ist noch nie irgendetwas gerade ausgegangen. Das Leben mit ihm und den beiden Kindern wird zum Abenteuer jottwehdeh auf dem Land. Und als sie von Bauer Holzapfel die Streuobstwiese geschenkt bekommen, hat Adam schon längst einen Plan.

Birgit Vanderbekes Erzählerin lässt sich von Adam bezaubern und von seiner Art, das Leben in die Hand zu nehmen. „Das lässt sich ändern“ ist ein klarer, leuchtender Roman über die Liebe, das Anderssein und über die Besinnung auf die einfachen Dinge.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bagage | von Monika Helfer

 

Maria und Josef leben mit ihren Kindern außerhalb eines Bergdorfes. Sie sind die Randsständigen, die Armen, die Abseitigen, die Bagage. Es war im frühen September 1914, als Maria mit den Kleinen allein zurückbleibt und vom Schutz des Bürgermeisters abhängig wird. Es ist die Zeit, als Georg, ein wunderschöner Mann aus Hannover an ihrer Tür klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria mit Grete schwanger wird. Grete, mit der der zurückkehrende Vater nie ein Wort sprechen wird.

 

Monika Helfer erzählt ein Stück ihrer eigenen Herkunft, ­ erzählt vom Leben ihrer Mutter Grete.

 

 

 

 

 

 

 

Bücherempfehlungen Juli 2020

 

 

 

Ein Platz nur für Lieselotte | von Alexander Steffensmeier

 

Den ganzen Nachmittag streiten die Tiere, wer als Nächster mit dem neuen Hüpfball spielen darf. So lange, bis die Bäuerin den Tieren den Hüpfball wegnimmt.

Beim Versteckspiel entdeckt Lieselotte dann einen großen, hohlen Holunderbusch.

Sie trabt los und holt Gegenstände, um es sich dort gemütlich zu machen.

Doch leider entdecken auch die anderen Tiere den Holunderbusch. Wie gemein!

 

Eine neue Geschichte und viele tolle Bilder mit der Kuh Lieselotte!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der kleine Drache Kokosnuss bei den Römern | von Ingo Siegner

 

Der kleine Drache Kokosnuss und sein Freund Oskar, der Fressdrache, schmökern in einem spannenden Comic über das Alte Rom.

Zusammen mit Matilda, dem Stachelschweinmädchen, unternehmen sie eine Laserphaser-Zeitreise ins Alte Rom. Dort kommen die drei Freunde den Gladiatoren und der Arena näher, als ihnen lieb ist. Ein aufregendes Abenteuer beginnt…

 

Dieses und viele weiter Abenteuer stehen in der Bücherei für euch bereit!

 

 

 

 

 

 

 

 

Was machen wir bei der Feuerwehr? | von Nico Sternbaum

 

Dieses neue Mitmachbuch für Kinder ab zwei Jahren hat es ins sich! Helfe Jonas in der Feuerwache - das Feuerwehrauto muss gewartet und ein Brand gelöscht werden.
Egal, ob schütteln, kippen oder schieben – hier werden Kinder zum Mitmachen und spielerischen Lernen animiert!

 

 

 

 

 

 

 

 

Tom Saller, Ein neues Blau | von Tom Saller

 

Es gibt immer wieder Bücher, die sich mit Themen befassen, auf die man sonst nie gestoßen wäre. So wie dieser Roman: Japanische Teezeremonie, Kalligraphie und vor allem Porzellan.

 

Lili Kuhn wird um 1930 in Berlin Kindermädchen bei der Familie des Direktors der Königlichen Porzellanmanufaktur. Das weiße Gold fasziniert sie so sehr, dass sie ihm ihr Leben widmet. Als alte Dame wird Lili in den 80er Jahren von der Schülerin Anja besucht, die langsam ihrer Lebensgeschichte auf die Spur kommt.

 

Ein Roman, der in zwei Zeiten spielt und doch zum selben Ziel führt: wie sehr die Herkunft unsere Gegenwart und Zukunft beeinflusst.

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine wundervolle Buchhandlung | von Petra Hartlieb

 

Petra Hartlieb kündigt von einem Tag auf den anderen ihren Job, ohne zu wissen, auf was sie sich einlässt. Sie beginnt mit ihrem Mann ein neues Leben in Wien und kümmert sich um eine gerade geschlossene Traditions-Buchhandlung. Und so wird ihre Buchhandlung nach und nach zum

Wohnzimmer für die eigene Familie und Treffpunkt für die Nachbarschaft. Stammkunden werden zu Freunden und Freunde zu Stammkunden

 

 

 

.Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebes-Erklärung an die Welt der Bücher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verzeihen sie, ist das hier die Endstation? | von Erika Pluhar

 

Ein Mainachmittag in Wien. Die vierundfünfzigjährige Pragerin Nelly  Tomasova besucht zum ersten Mal die Stadt aus der ihre Mutter  stammt. In der Straßenbahn spricht sie einen Herrn um die sechzig an:“ Verzeihen sie, ist das hier die Endstation?“

So beginnt die Begegnung zweier Menschen, aus der sich ein Gespräch entwickelt, das für den Leser bis in die Morgenstunden des folgenden Tages andauert. Die beiden sitzen im Garten eines Ausfluglokals in den Hügeln über Wien .Nach zunächst vorsichtigen Einblicken, die beide in ihr Leben gewähren, nach allgemeinen Erörterungen über Theater, Kunst,  Politik, wie Menschen sie pflegen, die einander kennen lernen, vertiefen sich die Aussagen und werden zu Lebenserzählungen. Zu Erzählungen über Liebe und Tod.

Wie ferne Inseln, auf die man Kurs hält, sich aus dem Meer erheben, so gewinnen hier die Geschichten zweier Menschen langsam Gestalt. Gleichzeitig erfahren sie neue Selbsterkenntnis und kommen einander auch persönlich nahe. Eine Liebesbeziehung entsteht.

 

„Man weiß, mit welchem Nutzen die Nationen ihre Geschichte erzählen. Den gleichen Nutzen hat auch der einzelne Mensch von der Aufzeichnung seiner Geschichte. Jeder möge sein eigener Geschichtsschreiber sein, dann wird er sorgfältiger und anspruchsvoller leben.“  – B. Brecht -

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherempfehlungen Juni 2020

  

Asterix & Obelix: Die Tochter des Vercingetorix | von R. Goscinny u. A. Uderzo

 

Adrenaline, die Tochter des Vercingetorix, tägt um ihren Hals den Wendelring ihres Vaters. Dieser Wendelring ist ein gefährliches Symbol, um das sich Aufständische scharen könnten. Der Kundschafter Miesetrix ist hinter diesem Wendelring her.

Das gallische Dorf soll auf Adrenaline aufpassen. Besonders Asterix und Obelix.

Doch Vorsicht: Adrenaline büxt gerne aus!

 

Dieses und viele andere Abenteuer stehen für Euch in der Bücherei bereit!

 

 

 

 

 

 

 

 

Der verflixte Fluch des Kraken | von Gabi Neumayer

 

Im Vergessenen Meer liegt die Insel Saphira. Dort leben die Piratenfreunde Mick, Lili, Gordon, Stevie und Susa. Sie können es kaum erwarten mit ihrem neuen Schiff auf auf große Abenteuerfahrt zu gehen. Doch ein verheerender Sturm über Saphira bringt die Pläne der Freunde durcheinander.

Sie stechen mit einem Fischerboot in See, um auf einer verschollenen Insel nach Holz zu suchen. Aber ein Ungeheuer versperrt ihnen den Weg. Ob sie es überlisten können?

 

Ein spannendes Abenteuer für alle Piratenfans!

 

 

 

 

 

 

 

 

A l p   himmelhoch – erdenschön  | von Martin Bienerth

 

Martin Bienerth hat während seiner zwanzig Alpsommer viele stimmungsvolle Fotos gemacht.

Seine persönlichen kurzen Texte sind offen für eigene Gedankenwege und Träume.

Alp bedeutet für ihn ein Leben zwischen Himmel und Erde, ein Leben über der Baumgrenze.

 

Mir hat sehr gut gefallen:

 

Begegnungen mit Tieren

                       mit Menschen

                       mit der Schöpfung

                       mit dem Leben

                       mit dem Tod

                       mit sich selbst

 

 

 

 

 

 

 

 

ALTE SORTEN | von Ewald Arenz

 

In einem Weinberg begegnen sich Sally und Liss. Sally, jung und wütend, ist auf der Flucht vor allem und jedem. Liss, ebenfalls eine Einzelgängerin, bewirtschaftet allein einen Hof. Von Anfang an spüren sie eine seltsame Verbundenheit. Bei der gemeinsamen Arbeit auf den herbstlichen Feldern, im Birnengarten und beim Versorgen der Bienen beginnen sie zaghaft, über das zu sprechen, was sie von anderen Menschen trennt. Als Sally ungewollt eine existenzielle Krise auslöst, entdecken sie die stille Kraft der Freundschaft.

 

Wann entsteht wirklich Nähe? „Alte Sorten“ ist ein Roman, der entschleunigt und den Blick auf das Wesentliche lenkt.

Mit Birnen und alten Sorten hat das Buch nicht viel zu tun……aber trotzdem sehr schön zu lesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lauf, Ludwig, lauf - Eine Jugend zwischen Fußball und Synagoge | von Rafael Seligmann

 

In diesem biographischen Roman erzählt Rafael Seligmann aus den Jugendjahren seines Vaters Ludwig (geb 1907). Er gehörte der Landjudengemeinde Ichenhausen bei Krumbach an und arbeitete als Textilkaufmann. 1933 emigrierte er nach Palästina.

Im Buch wird beeindruckend geschildert, wie sich das jahrhundertelange selbstverständliche Miteinander der Bevölkerung in den Zwanziger Jahren veränderte hin zum gnadenlosen Antisemitismus.

 

 

 

 

 

 

 

 

TOTENRAUSCH | von Bernhard Aichner

 

Das spannende Finale der Totenfrau – Trilogie. Nach den beiden Thrillern Totenfrau und Totenhaus lädt Bernhard Aicher seine Leser nochmals auf fesselnde Krimistunden ein.

Brunhilde ist Mutter, eine international gesuchte Mörderin und seit Monaten auf der Flucht. Mit ihren beiden Töchtern möchte sie die Vergangenheit hinter sich lassen und mit einer neuen Identität in Hamburg ein friedliches Leben beginnen. Die neue Zukunft zerbricht mit dem Einlösen eines Versprechens – sie soll jemanden töten – jemanden, der ihr sehr ans Herz gewachsen ist …

 

Ein spannender Abschluss der Aichner Trilogie!

 

 

 

 

 

 

 

 


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