Pfarrkirche St. Peter und Paul

Blick in den Altarraum

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Stötten am Auerberg, malerisch im Orts- und weiteren Landschaftsbilde gelegen, ist ein Baudenkmal, an dem seit seinem Bestehen die Kunst aller Jahrhunderte sich ausgewirkt hat. Die Gründung der Kirche erfolgte wahrscheinlich durch das Kloster Ottobeuren gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Urkundlichwird sie zum ersten Mal im Jahr 1314 in einer Urkunde des Klosters Stams erwähnt. Im 17. Jahrhundert wurde die Kirche erweitert und vom berühmten Gipsmeister von Wessobrunn, Johann Schmuzer mit einer sehr sehenswerten Stuckdecke im Chor geschmückt. 1780 wurde die Kirche vergrößert und von Joseph Keller aus Pfronten mit einem riesigen Deckenfresko, stilistisch Rokoko zum Klassizismus hin, versehen.

 

Den Altar ziert eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1525, am rechten Seitenaltar ist eine spätgotische Anna Selbdritt zu bewundern. Selten ist auch die große Weltkugeluhr im Apsisbogen - gehalten von den Kirchenpatronen St. Peter und Paul.